Gemeinschaftsbildung

Von Anfang an war es unser Wunsch, eine Begegnungsebene zu kultivieren, in der wir uns einander zeigen und an einander Anteil nehmen.
Dies sollte einerseits zu einer alltagstauglichen Konfliktfähigkeit führen und uns darüber hinaus ermöglichen, in ein bereicherndes und vielleicht sogar freundschaftliches Miteinander zu finden.

Damit uns dies auch möglichst gut gelänge, sahen wir uns unter den vorhandenen Kommunikationsmethoden um und wählten eine aus, die uns geeignet schien, uns darin zu unterstützen: die sog. 'Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck'
Wir entschieden uns für diese Form, da sie ein Minimum an Regelwerk und Methodik beinhaltet und vor allem weil sie nach einem Einführungsseminar keinerlei Leitungsperson mehr braucht - weder von außen noch unter uns. Letzteres deckte sich mit unserer eigenen Projektidee, und so entschieden wir uns hierfür (s.auch >Kommunikationsempfehlungen und >Näheres zur Gemeinschaftsbildung)
Auch unter den ExpertInnen für die Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck schauten wir uns um und wählten Adriaan Bertens und Liesbeth Wolff, die uns im Februar 2009 kompetent, herzlich und mit viel Humor einführten.

In der Folge besuchten wir auch andere Wohnprojekte, die ebenfalls mit Hilfe dieser Methode die Angelegenheiten ihres Alltags bewältigen wie z.B. Schloß Glarissegg am Bodensee oder Tempelhof in Franken.

Dieses Vorgehen hat sich für uns voll und ganz gelohnt.  Wir kommen seither regelmäßig zur Gemeinschaftsbildung zusammen und finden in dieser Art und Weise, miteinander zu sein, mehr und mehr das Herzstück unserer Gruppe. Auch unsere vielfältige inhaltliche Arbeit am Konzept, dem Finden von Grundstück, Rechtsform, Finanzierung....etc. wird davon immer wieder befruchtet und getragen.
So wuchs schließlich der Wunsch unter uns, diese einfache und wesentliche Kommunikationsform auch an andere Gruppen und Menschen weiterzugeben. Einige von uns nahmen deshalb in den folgenden Jahren an einer Weiterbildung zum facilitator  bei Liesbeth und Adriaan teil und  geben seither immer wieder Einführungen für interessierte Gruppen.